AUSZEICHNUNG: EUROPÄISCHER GARTENPREIS FÜR DEN ZUKUNFTSPARK KILLESBERG

Preisverleihung Europäischer Gartenpreis 2014

Am 5. September wurde in Schloss Dyck der Europäische Gartenpreis des EGHN verliehen. In der Kategorie "Zeitgenössischer Park oder Garten" belegte mit dem Zukunftspark Killesberg erstmalig eine deutsche Parkanlage den ersten Platz beim Europäischen Gartenpreis.

Das Europäische Gartennetzwerk EGHN (European Garden Heritage Network) und die Stiftung Schloss Dyck, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur als Projektträger ehrten mit Unterstützung durch die Bauschulen Lorenz von Ehren vor einem internationalen Fachpublikum vier Gewinner und vier weitere Finalisten aus sechs Ländern (Österreich, den Niederlanden, Finnland, Großbritannien, Dänemark und Deutschland) Europas.

Preisverleihung Europäischer Gartenpreis 2014

Aus dem Urteil der Jury: "...Der neue Park ist das Ergebnis der Verschmelzung zweier Themen, die den Killesberg prägen: sanfte, naturnahe Landschaft und menschengeprägte Steinbrüche als harte Topographien. In Bezug auf die neuen Raumstrukturen wurde das letzte Thema realisiert, indem riesige Erdmassen auf die ehemaligen Steinbruchareale und Gelände aufgetragen, Unregelmäßigkeiten abgerundet und eine neue Topographie mittels der Rasenkissen zwischen den Spazierwegen erschaffen wurden.

Dieses Projekt war als partizipatorischer Prozess unter Beteiligung der lokalen Behörden, Bürger und Nachbarn ausgelegt, um sowohl ein Verständnis für das Designkonzept zu schaffen, als auch eine überzeugende Grundlage für weitere Entscheidungen zu sichern.

Hügelförmige Rasenkissen, durchzogen von einem dichten Wegenetz, machen das Erleben des Parks noch verlockender. Die bewegte Topographie und die versenkten Wege bieten dem Besucher beim Schlendern durch den Park eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven. Da es am Killesberg immer schon Bäume gab, schließt das neue Design der Parks ebenfalls Blauglockenbäume, Hecken, Wildäpfel und auch alte Obstbaumsorten ein, die sich bis zum Wohngebiet erstrecken. Es gibt also eine Mischung aus lokaler Tradition und exotischen Fremden.

Hügelförmige Rasenkissen, durchzogen von einem dichten Wegenetz, machen das Erleben des Parks noch verlockender. Die bewegte Topographie und die versenkten Wege bieten dem Besucher beim Schlendern durch den Park eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven. Da es am Killesberg immer schon Bäume gab, schließt das neue Design der Parks ebenfalls Blauglockenbäume, Hecken, Wildäpfel und auch alte Obstbaumsorten ein, die sich bis zum Wohngebiet erstrecken. Es gibt also eine Mischung aus lokaler Tradition und exotischen Fremden.

Der Abriss eines mehrstöckigen Parkhauses legte die Rote Wand frei: ein natürliche Landmarke aus rotem Sandstein, die an die frühere Nutzung des Geländes als Steinbruch erinnert. Ein traditionelles, in der Romantik verwurzeltes Designkonzept, wurde in ein räumliches Konzept überführt, das dazu einlädt, in neuen Welten mit organischer Landschaft und Natur spazieren zu gehen."

Die vollständige Pressemitteilung des EGHN gibt es hier.

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